Unser Ziel besteht darin, die Wahrscheinlichkeit einer erfolgreichen Schwangerschaft durch die Auswahl eines genetisch unauffälligen Embryos zu erhöhen.
Die genetische Analyse ermöglicht die frühzeitige Erkennung von Chromosomenabweichungen.
Die genetische Präimplantationsdiagnostik (PGT) ist ein hochspezialisiertes Verfahren, das es ermöglicht, Embryonen vor ihrem Transfer in die Gebärmutter auf Chromosomenabweichungen oder spezifische monogene Erbkrankheiten zu untersuchen.
Anomalien wie Aneuploidien, also Abweichungen von der normalen Chromosomenzahl, sind eine der häufigsten Ursachen für gestörte Embryonalentwicklung und können den Erfolg bei Kinderwunschbehandlungen beeinflussen. Deshalb ist die Chromosomenanalyse der Embryonen bei der Auswahl eines geeigneten Embryos für den Transfer sehr nützlich.
Ziel der genetischen Präimplantationsdiagnostik ist es, einen Embryo zu identifizieren, bei dem während der PGT keine genetischen oder chromosomalen Abweichungen gefunden werden.
Die genetische Untersuchung von Embryonen wird vor allem in folgenden Situationen empfohlen:
Mehrere IVF-Zyklen sind erfolglos verlaufen.
Es ist wiederholt zu Fehlgeburten gekommen.
Es besteht ein erhöhtes Risiko für Chromosomenanomalien beim Embryo.
Es besteht das Risiko, dass das Kind an einer schweren Erbkrankheit leidet.
In der Vergangenheit kam es zu einer Schwangerschaft, bei der beim Fötus eine Chromosomenanomalie festgestellt wurde.
Die genetische Testung von Embryonen kann dazu beitragen:
den Weg zu einer erfolgreichen Schwangerschaft zu verkürzen,
die Anzahl der erforderlichen Transfers zu reduzieren,
das Risiko einer Fehlgeburt zu verringern,
die Wahrscheinlichkeit einer erfolgreichen Einnistung des Embryos zu erhöhen.
Ein wichtiger Bestandteil unseres Programms ist die fortschrittliche genetische Präimplantationstestung. Diese klinisch validierten Verfahren ermöglichen es, Embryonen mit der korrekten Chromosomenzahl zu erkennen und diejenigen auszuwählen, die die höchsten Chancen auf eine gesunde Entwicklung bieten.
Studien und klinische Praxis belegen, dass der Einsatz genetischer Tests bei geeigneten Patientinnen die Wahrscheinlichkeit einer Schwangerschaft um bis zu 20 % erhöhen kann.
Bei FertiCare verwenden wir fortschrittliche genetische Tests wie PGT-A Seq / Array-CGH, um die Chromosomenzahl eines Embryos vor dem Transfer in die Gebärmutter zu prüfen. Das unterstützt uns bei der Auswahl des besten Embryos für den Transfer.
Ein kürzerer Weg zur Schwangerschaft – Die Auswahl eines Embryos mit der richtigen Chromosomenzahl kann die Zahl erfolgloser Transfers reduzieren und die Zeit bis zum Eintritt einer Schwangerschaft verkürzen.
Ein geringeres Fehlgeburtsrisiko – Eine abweichende Chromosomenzahl ist eine häufige Ursache für frühe Fehlgeburten. Genetische Tests können dabei helfen, solche Embryonen vor dem Transfer zu erkennen.
Präzisere Embryonenauswahl – Moderne genetische Verfahren können Chromosomenabweichungen erkennen und den Arzt bei der Auswahl eines geeigneten Embryos für den Transfer unterstützen.
Transfer eines einzelnen Embryos (sET) – Eine genauere Auswahl kann die Entscheidung erleichtern, nur einen geeigneten Embryo zu transferieren und damit die mit einer Mehrlingsschwangerschaft verbundenen Risiken zu verringern.
Eine genetische Testung im Rahmen einer IVF kann insbesondere in folgenden Fällen empfohlen werden: